Feuerwehrsport

Die Feuerwehr Brandis führt zusammen mit anderen Feuerwehren aus dem Muldentalkreis den internationalen Feuerwehrsport durch. Dazu gehören vier Disziplinen, die von allen Sportlern deutschlandweit und teilweise auch international bestritten werden.
Es gibt im Muldental eine Frauen – und eine Männermannschaft, die immer montags ab 18:30 Uhr und freitags ab 17:30 Uhr auf dem Sportplatz „Schützenplatz“ in Brandis trainieren.

Dabei werden folgende Disziplinen bestritten:

- 4x100m Feuerwehrstaffel
- 100m Hindernisbahn
- Gruppenstafette (nur Frauen)
- Löschangriff
- Hakenleitersteigen (nur Männer)

Wer Interesse hat, kann sich über das Kontaktformular oder per Mail (sport@ff-brandis.de) an uns wenden, oder einfach zu den oben genannten Zeiten an unserem Training teil nehmen.

Abschluss des sächsischen Steigercups in Brandis
Der MDR zu Gast beim Team Muldental
Gute Einzelergebnisse beim ersten Steigercup
Neujahrssteigen in Schwarze Pumpe
Der Wettkampfplan 2010
Das Archiv - Wettkämpfe aus vergangenen Jahren
Mannschaftsbild

Team Muldental 2009


8. Volleyballturnier

Zum achten Mal lud die Ortsfeuerwehr Brandis am Buß- und Bettag zum Volkssportturnier im Volleyball ein. Die ca. 85 Teilnehmer von 11 Mannschaften aus Grimma, Taucha, Wurzen und natürlich Beucha und Brandis folgten der Einladung und spielten untereinander in der Mehrzweckhalle des Schulkomplexes den Sieger aus. Vor 30 Zuschauern setzte sich nach 6 Stunden der Pokalverteidiger Rot-Weiß Grimma vor Torpedo Wurzen und den Red Devils der FF Grimma durch. Die Ortsfeuerwehren Brandis und Beucha waren gut platziert. Dank gilt den Helfern und dem Hausmeister.



Abschluss des sächsischen Steigercups in Brandis

Am Sonntag, den 2. Oktober 2011, fand bei uns in Brandis auf dem Sportplatz "Schützenplatz" der Abschluss der Feuerwehrsportsaison statt. Zum letzten Lauf des sächsischen Steigercups 2011 trafen sich alle sächsischen Feuerwehrsportmannschaften am Brandiser Hakenleiterturm, um nochmals ihre besten Leistungen zu zeigen.
Das Wetter des ersten Oktoberwochenendes stimmte ebenso wie die gute Organisation durch die Sportler des Team Muldental, welche die Bahn und den Turm durch ihre Pflege im Vorfeld gut vorbereitet hatten. Somit konnte der Wettkampf auch pünktlich gestartet werden und ein flüssiger Ablauf durch die Mithilfe aller Sportmannschaften garantiert werden.
Am Ende landeten die Muldentaler mit der Mannschaftswertung auf dem dritten Platz. Johannes Schubert verpasste nur knapp den Sieg der Einzelwertung und musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
Im Anschluss waren alle Mannschaften noch zum gemütlichen Abschluss im Muldental eingeladen, bevor sie zufrieden nach Hause fuhren.



Der MDR zu Gast beim Team Muldental

Am Samstag, den 17. September 2011 wollten wir als Muldentaler Feuerwehrsportler in Brandis ein Mannschaftstraining durchführen. Wir haben uns für diesen zusätzlichen Trainingstermin entschieden, da viele von uns aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oft verhindert sind. Um 8:00 Uhr sollte alles beginnen. Aber es waren nicht nur die Feuerwehrsportler vor Ort. Zu unserer Überraschung trafen wir auch ein Kamerateam des MDR vor Ort an. Diese hatten wir über unser Training informiert, als sie in Wurzen auf der Suche nach der schnellsten Feuerwehr Sachsens waren. Gewonnen hat bei diesem Wettbewerb übrigens die Feuerwehr aus Wurzen, wo einige unserer Sportler ihre Heimat haben.
Mit dem MDR hat zwar an diesem Tag keiner gerechnet, aber sie haben uns nicht nur gefilmt, sondern auch am Montag (19. September 2011) einen Bericht über uns während der Sendung "Dabei ab zwei" gebracht. Um den Bericht zu starten, klicken Sie einfach auf das Bild.



(alle Rechte: MDR)


21. Sachsenpokal der Feuerwehren

Am 2. Juli 2011 können in Brandis wieder zahlreiche Feuerwehren zum Wettstreit begrüßt werden. Die Stadt Brandis hat zum 21. Sachsenpokal im Feuerwehrsportwettkampf eingeladen. Besondere Bedeutung erhält der diesjährige Pokallauf, weil er gleichzeitig der sächsische Qualifikationswettkampf für die nächsten Deutschen Meisterschaften ist. 09:30 Uhr wird der Wettkampf auf dem Schützenplatz eröffnet. Danach treten die besten sächsischen Männer- und Frauengruppen in jeweils 4 Disziplinen gegeneinander an. Sie müssen dabei zahlreiche Hindernisse überwinden, Feuer ablöschen, einen 12 m hohen Turm ersteigen und einen Löschangriff absolvieren. Sieger werden die Mannschaften, die das jeweils am schnellsten schaffen. Neben den großen Feuerwehrleuten wird auch die Minifeuerwehr vom Kindergarten Gerichshain ihr Können zeigen. Spätestens 16:00 Uhr soll der Wettkampf beendet werden. Bis dahin werden auch alle Gäste mit Speisen und Getränken versorgt. Die Freiwillige Feuerwehr Brandis lädt alle Einwohner herzlich zu dieser Veranstaltung ein! Einladung




Gute Einzelergebnisse beim ersten Steigercup

Am letzten Samstag, dem 7. Mai 2011, waren die Muldentaler Feuerwehrsportler zu Gast in Narsdorf (Geithain) beim 1. sächsischen Steigercup des Jahres 2011. Bei herrlichem Wetter stiegen wir am Hakenleiterturm unter Begleitung von Heinz Estel aus Gerichshain, der uns als Mitglied des Kreisfeuerwehrverbandes begleitete.
Leider erreichten wir in der Mannschaftswertung nur den dritten Platz von den vier teilnehmenden Mannschaften, da nicht viele von uns mitgefahren sind. Somit müssen wir für die nächsten beiden Läufe am 25. September in Taura und am 01. Oktober in Brandis noch einmal alles geben, um unseren Sieg vom letzten Jahr zu wiederholen.
Aber auch die wenigen Muldentaler vor Ort erreichten gute Ergebnisse. Marcel Vogler war der schnellste aus der Nachwuchswertung und Johannes Schubert schaffte den Tagessieg in der Einzelwertung. Somit sicherten sich beide durch eine gute Ausgangsposition für die nächsten beiden Läufe.
Aktuell laufen bei uns die Vorbereitungen für die Mannschaftsdisziplinen (Löschangriff, 4x100m Feuerwehrhindernisstaffel), da am 28. Mai bereits die Deutschland - Cups starten, auch wenn uns das aufgrund von Vandalismus und Verschmutzungen an der Sportanlage nicht immer leicht gemacht wird.



Neujahrssteigen in Schwarze Pumpe

Den Ort „Schwarze Pumpe“ (Nahe Spremberg) kennen wahrscheinlich die wenigsten Menschen. Doch genau dorthin zog es einige unserer Sportler am 2. Januar 2011. Die Werksfeuerwehr des dort ansässigen Kohlekraftwerkes hatte zum Neujahrssteigen aufgerufen und an einem Hakenleiterturm im inneren des Feuerwehrgebäudes für gute Wettkampfbedingungen gesorgt.
Ungewöhnlich war hier, dass dieser nicht nur wie üblich drei, sondern fünf Etagen hatte. Es wartete also eine völlig neue Herausforderung auf uns. In aller Frühe starteten wir aus dem eingeschneiten Muldental in Richtung Lausitz. Nach der Eröffnung durch den Veranstalter folgte wie gewohnt auch gleich der erste Start. Ohne Anlauf wurde bis in die dritte Etage gestiegen. Das Neue für uns folgte gleich im Anschluss, denn im 2. Lauf mussten alle bis in die vierte Etage steigen. Nach dem anschließenden Lauf in die fünfte Etage, waren alle schon ziemlich geschafft, da wir ja sonst nur bis zur dritten steigen. Trotzdem folgte noch einmal der Aufstieg in die vierte und anschließend in die dritte Etage. Nach diesen fünf Läufen wurden alle Zeiten addiert und der Tagessieg an den Schnellsten vergeben.
Dieser ging zwar nicht an unsere Mannschaft, aber auch ohne Sieg waren wir mit diesem Tag zufrieden, da wir wie auch viele andere Mannschaften aufgrund der Witterung in letzter Zeit nicht viele Gelegenheiten zum trainieren am Turm hatten.



Hakenleitersteigen in die 4. Etage
Marco Hoemke


Pumpenschau im Schlamm

Der letzte große Wettkampf des Jahres 2010 stand am Wochenende auf dem Programm. 180 Mannschaften hatten sich zum Inselpokal auf der Ostseeinsel Poel für dieses Jahr angemeldet. Aufgrund der Entfernung zu unserer Heimat, hatten wir schon länger beschlossen, wie viele andere auch schon einen Tag eher anzureisen und dort in Zelten zu übernachten. Bis zur Ankunft spielte das Wetter bei unserem Vorhaben auch mit, doch kaum waren wir auf der Insel, begann es zu regnen und es sollte am Wochenende nicht der letzte Schauer sein. Nichts desto trotz bauten wir unsere Zelte auf, wie auch die anderen Mannschaften, von denen auch einige uns bekannte sächsische vor Ort waren.
Nach unserem gemeinsamen Frühstück mit der Mannschaft aus Sitzenroda (bei Torgau), die wir schon einige Jahre kennen, fand eine Eröffnung statt, die uns bereits zum Staunen brachte. Die 180 Mannschaften waren tatsächlich angereist, um auf sechs Bahnen im Löschangriff zu starten.
Zum Wettkampf selbst sollten Pumpen nach TGL – Norm genutzt werden, also den alten Geräten aus der DDR – Zeit. Wie diese dann wirklich aussahen, war nicht vorgeschrieben. Also schraubten und bastelten viele vorher an ihren Pumpen herum, die dann vor dem Wettkampf mit schönem Lack und außergewöhnlichem Klang überzeugen sollten. Zum Pumpenbau begab sich einige Wochen vorher auch unser Tobias Neuber. Ihm ging es dabei nicht um die Optik, sondern um die technischen Daten, wie Drehzahl oder Förderzeiten. Somit zog die von uns mitgebrachte Pumpe vor dem Wettkampf nicht viele Zuschauerblicke auf sich.
Im 23. Lauf war es dann soweit: Das Team Muldental war an der Reihe und Tobias Neuber war im Gegensatz zu vergangenen Wettkämpfen die Aufregung anzusehen. Doch die Pumpe brachte in diesem lauf nicht nur das Publikum zum Staunen. Mit einer sehr schnellen Wasserförderung brachte sie uns auf eine Zeit von 22,67s. Natürlich war die Freude der Mannschaft anschließend sehr groß. Nicht nur der Lauf war gut verlaufen, sondern auch die selbst gebaute Pumpe lief wesentlich besser, als von den meisten erwartet. Somit galt es vor allem Tobias Neuber für diese Leistung zu gratulieren, bei dem man im Anschluss dafür fast schon einen Termin bei ihm machen musste, da sich nun sehr viele Menschen um seine Pumpe versammelten und wissen wollten, warum diese so gut läuft. Alle Tricks und Feinheiten hat er dabei natürlich nicht verraten.
Beim zweiten Versuch wollten wir uns noch verbessern. Wir waren unter den besten zehn Mannschaften des Tages gelandet und gaben die Hoffnung nicht auf, dass es noch weiter nach vorne geht. Am Ende stand bei uns eine Zeit von 20,50s fest, mit der wir den 7. Platz erreichten und damit die beste sächsische Mannschaft des Tages wurden. Zwar hat es für den Sieg nicht gereicht, doch mit diesem Ergebnis und vor allem mit dieser Pumpe können wir zufrieden sein.
Auch der ständige Regen, der den Wettkampfplatz mehr und mehr in eine Schlammwüste verwandelte, konnte uns an diesem Tag die Laune nicht verderben.
Somit endete mit der Rückfahrt am Sonntag unser "Ausflug" an die Ostsee. Vom Meer haben wir zwar nicht viel gesehen, dafür waren wir aber zu Gast bei einem gut organisierten und schönen Wettkampf und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr, wo wir sicher wieder die Reise auf die Insel Poel antreten werden.



Die Pumpe von Tobias Neuber


Steigercup - Endlauf ohne Landesfeuerwehrverband

Sonnig, aber windig und kühl: Bei diesem Wetter sollte am 25. September 2010 der letzte Lauf des sächsischen Steigercups in Narsdorf stattfinden. Doch nach unserer Ankunft am gut vorbereiteten Turm sah es so aus, als sollte es auch dabei bleiben. Zwar waren alle sächsischen Mannschaften pünktlich um 9.00 Uhr angereist, doch wer noch fehlte war ein Vertreter vom Landesfeuerwehrverband, denn der Verband hatte im Vorfeld den Wettkampf ausgeschrieben. Dieser sollte nicht nur die Eröffnung und die Siegerehrung übernehmen, sondern auch Stoppuhren und den ein oder anderen Kampfrichter mitbringen.
Um 9.30 Uhr beschlossen die Mannschaften, die Organisation selbst zu machen und es wurden schnell etwas Papier und ein Stift geholt. Nun setzten sich die Mannschaftsleiter zusammen und erarbeiteten eine Startliste, denn alle wollten bei diesem Wettkampf an den Start gehen. So wurden kurzerhand Stoppuhren organisiert und einige Zuschauer übernahmen die Zeitnahme, während die Mannschaftsleiter das Kommando für den Start gaben.
In den einzelnen Wertungen des Gesamten Jahres war noch nichts entschieden. Andreas Hempel aus Taura und Johannes Schubert lagen punktgleich in Führung und auch im Streit um den Pokal für die beste Mannschaft war noch alles offen.
Aufgrund der fehlenden Vorbereitung machten es die Mannschaftsleiter bei der anschließenden Auswertung besonders spannend. Sie mussten alles ohne technische Hilfe selbst ausrechnen, was nur möglich war, da eine Liste vom aktuellen Stand vor Ort war. Nach der langen Wartezeit wurden die Gewinner verkündet: Johannes Schubert sicherte sich die Einzelwertung und die beste Mannschaft des Jahres beim Hakenleitersteigen wurde mit knappem Vorsprung das Team Muldental. Die Nachwuchswertung sicherte sich Tobias Dittrich aus Narsdorf vor Markus Kolar.
Am Ende waren zwar alle froh, dass der Wettkampf dennoch stattgefunden hat, aber auch enttäuscht über die fehlende Unterstützung vom sächsischen Landesfeuerwehrverband. Aufgrund von Kameradschaft und gegenseitiger Unterstützung bei den Läufen haben es die Sportler geschafft, diesen Wettkampf durchzuführen.
Passend dazu meinte der Mannschaftsleiter von Narsdof Rainer Gräfe: "Wir haben aus nichts etwas gemacht."



Das Team Muldental beim Steigercup


Deutschland - Cup in Brandis/Sachsenpokal

Im Gegensatz zu den letzten Tagen, meinte es das Wetter am Wochenende gut mit uns. Pünktlich zum sportlichen Höhepunkt des Jahres, also unserem Heinwettkampf schien die Sonne bei angenehmen 24 Grad.
Neben dem Wetter waren natürlich auch die Bedingungen auf der Wettkampfstätte, dem Sportplatz "Schützenplatz", der bis vor kurzem noch umgebaut wurde, gut. Dafür sorgten wie jedes Jahr die selben Helfer, die schon einige Wochen vorher mit dem Aufbau der Bahn, der Reparatur von defekten Hindernissen oder dem Mähen der Rasenflächen begannen. Extra für dieses Ereignis organisierten die Sportler des Team Muldental unter der Leitung von Trainer Carsten Menzel neue Laufbalken, da die alten aufgrund der Witterung ausgetauscht werden mussten.
Am Wettkampftag wurden wir dann ebenfalls noch von einigen Kameraden aus den Ortsfeuerwehren Polenz und Beucha unterstützt, die an diesem Tag wieder einmal das Arbeitskommando stellten.
Nach der pünktlichen Eröffnung um 10.30 Uhr folgte auch gleich der erste Start der 4x100m Feuerwehrhindernisstaffel. Trotz wenigem Training aufgrund der Baumaßnahmen am Sportplatz, zeigten sich sowohl Männer als auch Frauen von ihrer guten Seite und konnten mit den anderen Mannschaften, die aus ganz Deutschland angereist waren, um vordere Plätze kämpfen.
Im Anschluss folgte das Hakenleitersteigen, wobei sich das Training der letzten Wochen ausgezahlt hatte. Nach den Vorläufen stand fest, dass sich unter den Besten 30 (von 84) für den Finallauf zwei Muldentaler befanden. Marko Hoemke verbesserte sich im dabei auf 19,25s (Platz 25) und Johannes Schubert kam mit neuer persönlicher Bestzeit auf 17,10s (Platz 7).
Während die Männer am Turm um vordere Platzierung kämpften, wurde bereits die 100m Hindernisbahn der Frauen gestartet. Überragend war hier wieder einmal Sarah Steinhilber. Sie musste sich am Ende nur Stefanie Marek aus Mecklenburg – Vorpommern geschlagen geben und landete mit ihrer ersten Zeit unter 20 Sekunden auf Platz 2.
Nach der anschließenden 100m Hindernisbahn der Männer folgten die Gruppenstafette und der Löschangriff. Hier konnten wir wegen zwar keine größeren Erfolge feiern, doch mit dem Gesamtergebnis des Tages und der Saison im Deutschland - Cup können wir dieses Jahr zufrieden sein.
Dieses wurde am Abend am Gerätehaus in Brandis mit einer großen Siegerehrung verkündet. Danach ließen Sportler, Kampfrichter und Helfer den Deutschlandcup und 20. Sachsenpokal bei gemütlichem Beisammensein in Brandis ausklingen.
Nach diesem schönen Abschluss im Deutschlandcup 2010 freuen wir uns natürlich schon auf die nächste Wettkampfsaison, auch wenn in diesem Jahr noch weitere Wettkämpfe ausstehen.



100m Hindernisbahn Sarah Steinhilber (19,75s)


Deutschland - Cup in Zeulenroda

Vergangenes Wochenende konnten wir in uns Deutschland über sonniges und warmes Wetter freuen. Das Team Muldental nutzte diese Gelegenheit gleich für einen weiteren Höhepunkt der Wettkampfsaison. Bereits um 6.00 Uhr früh starteten wir nach Zeulenroda/Stelzendorf (Thüringen), um beim zweiten Deutschlandcup zu starten.
Dieser begann nach der Eröffnung um 9.00 Uhr auch gleich mit der 4x100m Hindernisstaffel, die im Anschluss vom Löschangriff abgelöst wurde. Trotz fehlender Trainingsmöglichkeiten vor allem bei der 4x100m Hindernisstaffel, war es uns in möglich, unser Können unter Beweis zu stellen und gegen andere Mannschaften um die vorderen Plätze kämpfen.
Die Einzelldisziplinen im Anschluss zeigten ähnliche Ergebnisse. Auf der 100m Hindernisbahn verpasste Sarah Steinhilber bei den Frauen mit 20,81s nur knapp einen Podestplatz und landete am Ende auf Rang 5.
Bei den Männern sah es ähnlich aus. Neben Johannes Schubert schaffte auch Tim Rasser den Einzug in die Finalläufe. Auf der 100m Hindernisbahn wurde Johannes dann von Heiko Dademasch im Finale begleitet, der mit einer guten und konstanten Leistung wieder einmal Punkte für uns sicherte.
Nicht nur das Team Muldental, sondern auch die Veranstalter aus Zeulenroda/Stelzendorf können auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken.



100m Hindernisbahn Johannes Schubert (19,05s)


Landesmeisterschaften ohne Muldentaler Männer

Am Samstag, dem 14. August, stand für die Muldentaler Sportmannschaft ein wichtiger Wettkampf auf dem Programm, die sächsischen Landesmeisterschaften in Narsdorf. Dabei war unser Ziel vor allem den Landkreis zu repräsentieren und als Titelverteidiger der Gesamtwertung an dieses gute Ergebnis von 2008 anzuknüpfen.
Doch die Organisatoren des Wettkampfes ließen das nicht zu. Trotz unserer frühzeitigen versuchten Anmeldung am Wettkampftag wurde diese bei den Männern nicht angenommen, da noch nicht alle Sportler und somit auch noch nicht alle Feuerwehrdienstausweise vor Ort waren. Diese Regelung sollte die Mitgliedschaft in einer sächsischen Feuerwehr bescheinigen, welche zum Start an diesem Tag notwendig war. Trotz Nachreichens der fehlenden Ausweise zu einem späteren Zeitpunkt, wurde uns der Start verwehrt.
Also blieb den Männern diesmal nur die bestmögliche Unterstützung der Frauen. Diese versuchten aus der Situation auf dem völlig durchnässten Sportplatz das Beste zu machen. Bei der Gruppenstafette gelang ihnen das auch. Hier brachten unsere Frauen ebenso den Sieg nach Hause, wie das Sarah Steinhilber auf der 100m Hindernisbahn gelang. Als weiteren Erfolg können wir ebenfalls die Gesundheit aller Sportler verzeichnen, was bei ständigem Nieselregen und durchnässten Hindernissen nicht selbstverständlich ist.



Gruppenstafette der Frauen


Ein erfolgreicher Tag bei gutem Wetter

Nach einer kleinen Pause im Wettkampfkalender fuhren die Muldentaler Feuerwehrsportler am Wochenende nach Taura nahe Torgau . Dort fand auch, wie in den vergangenen Jahren, der Heedebockpokal und gleichzeitig ein Lauf des sächsischen Steigercups statt. Die Feuerwehr Taura hatte sich mit der Planung und Organisation wieder einmal viel Mühe gegeben und selbst das Wetter spielte bei Sonnenschein und 27 Grad mit.
Gegen 13.00 Uhr begann auch gleich der erste Lauf am Steigerturm. Neben einem dritten Platz in der Tageswertung des Steigercups von Johannes Schubert glänzte auch der Nachwuchs mit guten Ergebnissen. Markus Kolar stellte eine neue persönliche Bestzeit auf und auch Neueinsteiger Christoph Janke glänzte bei seinem ersten Wettkampf mit einer Zeit unter 26 Sekunden.
Gleich darauf folgte die 100m Hindernisbahn, wo zuerst die Frauen an den Start gingen. Sarah Steinhilber zeigte wieder einmal, dass ihr diese Disziplin liegt und brachte am Ende einen dritten Platz nach Hause. Bei den Männern im Anschluss staunten, wie auch schon zuvor beim Hakenleitersteigen, alle über unseren Nachwuchs. Christoph Janke brachte es auf eine Zeit von 20,53 Sekunden und schaffte damit sogar schon den Sprung in den Finallauf unter die besten 16 Starter.
Diesen erfolgreichen Tag rundeten die Frauen im Anschluss mit einem Sieg im Löschangriff noch ab.



Christoph Janke beim Hakenleitersteigen


Deutschland - Cup in Tribsees

Nach zwei kleineren Wettkämpfen in Sitzenroda und Hayna folgte in unserem Plan am 29. Mai diesen Jahres der erste Höhepunkt der Wettkampfsaison. Bei strahlendem Sonnenschein fand in der Stadt Tribsees in Mecklenburg – Vorpommern der erste Lauf des Deutschland - Cup 2010 statt.
Aufgrund der weiten Entfernung von unserer Heimat, reisten wir bereits am Freitag zuvor an, um am Wettkampftag ausgeruht antreten zu können. Vor Ort folgte eine etwas ungewöhnliche Reihenfolge der Disziplinen, da sich der Hakenleiterturm direkt am Gerätehaus der Feuerwehr Tribsees befindet und der Sportplatz für die restlichen Wettkämpfe einige Kilometer weiter entfernt.
Somit wurde zuerst am Hakenleiterturm gestartet, wobei es Marko Hoemke und Johannes Schubert ins Finale unter die besten 30 schafften und uns somit wichtige Punkte sicherten. Auf dem Sportplatz folgte die 100m Hindernisbahn. Diesmal sorgte Heiko Dademasch für die Überraschung unserer Mannschaft. Er erreichte mit einem sehr guten Lauf eine Platzierung unter den besten 30, womit er selbst nicht gerechnet hatte. Nach der anschließenden 4x100m Feuerwehrhindernisstaffel war der Löschangriff an der Reihe.
Auch wenn wir unsere Erwartungen in dieser Disziplin nicht erfüllen konnten, erreichten wir in der Gesamtwertung eine Platzierung im mittleren Feld, womit wir zufrieden sein können. Diesmal waren vor allem unsere jüngeren Sportler aktiv, die einen ihrer ersten Wettkämpfe bestritten.


Heiko Dademasch auf dem Balken
(100m Hindernisbahn)



Muldentaler Erfolg am heimischen Turm

Auch in der Saison 2010 findet wieder der sächsische Steigercup statt. Dieses Wochenende wurde der erste Lauf
in Brandis durch den Trainer der Muldentaler Mannschaft Carsten Menzel eröffnet, zu dem Wettkämpfer aus ganz Sachsen zusammengekommen waren. Bei sonnigem Wetter und einer neuen Sandgrube am Turm gab der Brandiser Wehrleiter Thomas Eckert das Kommando für den ersten Start.
Gleich im ersten Lauf zeigten die Sportler, dass sie sich auf den Steigercup vorbereitet hatten und die Muldentaler konnten ihren Heimvorteil ausnutzen.
Johannes Schubert sicherte sich in einer Zeit von 18,12s den Tagessieg vor Andreas Hempel (Taura) und Thomas Benndorf (Narsdorf).
Tim Rasser, Christian Colditz und Marko Hoemke rundeten mit den Platzierungen vier, fünf und sechs das muldentaler Ergebnis ab, sodass wir am Ende sogar das beste Mannschaftsergebnis erzielten. Nach diesem guten Saisonstart freuen wir uns jetzt natürlich auf die nächsten Wettkämpfe, die in naher Zukunft auf uns warten.


Andreas Hempel (Taura) gegen Johannes Schubert








Die Wettkampfsaison hat begonnen

Das Training unserer Feuerwehrsportmannschaft mussten wir im Winter aufgrund der Witterungsverhältnisse etwas verringern. Dabei galten zwar die üblichen Trainingszeiten für die Halle auf dem Sportplatz Schützenplatz in Brandis, aber Disziplinen wie den Löschangriff oder die Gruppenstafette waren nicht möglich zu üben.
Deshalb rückten wir die Schnellkraft, den Sprint und andere sportliche Elemente in den Vordergrund. Ein großer Gewinn war für uns ebenfalls eine Eskaladierwand für die Halle, sodass die Männer an dieser den ganzen Winter über trainieren konnten. Neben der Wand machte sich auch unser ständiges Kuppeltraining am Wochenende in Halle (Saale) bemerkbar. Dort startete unsere Wettkampfsaison mit dem traditionellen Hallenpokallauf der Oberbürgermeisterin. Für uns gab es zum einen die 100m Hindernisbahn und zum anderen eine etwas veränderte 4x100m Hindernisstaffel in der gut vorbereiteten Leichtathletikhalle zu absolvieren. Wegen unseres Trainings fielen uns natürlich die Wand und das Kuppeln am Verteiler im Gegensatz zu anderen Mannschaften nicht schwer. Hierzu sollte man noch sagen, dass nicht jede Mannschaft die Möglichkeit hat, im Winter ein regelmäßiges Training durchzuführen. Somit sahen unsere Ergebnisse am Ende des Wettkampftages auch recht gut aus. Wir konnten an die Zeiten aus dem letzten Herbst anknüpfen und bestätigten somit das gute Wintertraining unter der Leitung unseres Trainers Carsten Menzel.
Ihm haben wir außerdem noch einen schon etwas zurückliegenden Umbau unseres Geräteraumes auf dem Sportplatz Schützenplatz zu verdanken. Dieser fand bereits im Oktober/November des vergangenen Jahres statt. Natürlich konnte nicht einer allein diesen Umbau bewältigen, sodass beim Rausstemmen des alten und pflastern des neuen Fußbodens sowie den Streicharbeiten und vielen anderen Kleinigkeiten viele Sportler mitgewirkt haben.
Wer sich das Ergebnis des Umbaus oder unser Wintertraining einmal näher anschauen möchte, ist dazu zu unseren Trainingszeiten (Montag 18:30 Uhr und Freitag 17:30 Uhr) natürlich herzlich eingeladen.